Frühjahrsseminar 2026

Das nächste Homöopathische Frühjahrsseminar findet von Freitag, den 06.03., bis Mittwoch, den 11.03.2026, auf dem Rittergut Lützensömmern in Thüringen statt. Das Thema ist "Die homöopathische Behandlung von Burnout, Chronic Fatigue und PTBS". Als Referentinnen sind eingeladen: Ortrud Lindemann und Resie Moonen.

(Einladung als PDF)

Wir bitten um Übersendung des Anmeldeformulars an info@globulista.de

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Beschreibung und Charakteristik des Frühjahrsseminars (FJS)

Das Frühjahrsseminar hat eine lange Tradition. Das erste seiner Art fand 1992 als "Anfängerseminar" statt - mit Unterstützung der Karl und Veronika Carstens-Stiftung von Studierenden für Studierende organisiert. Bis 1997 war Dr. Dario Spinedi Referent beim FJS, seit 1998 ist Dr. Ortrud Lindemann als Referentin dabei. Dabei ist es Tradition geworden, immer wieder einen zweiten Referenten oder Referentin ergänzend auf dem FJS zu hören. Das waren bisher Gerhard Ruster, Dr. Klaus Roman Hör, Dr. Susanne Keppler, Dr. Mahesh Gandhi und Dr. Resie Moonen, die bereits selbst das FJS auch seit mehr als zehn Jahren begleitet.

Das FJS ist eine sehr intensive Fortbildung: Zum einen findet eine wertvolle Fortbildung mit differenziertem Wissen zu  verschiedensten homöopathischen Arzneien und Arzneigruppen statt, die durch eindrucksvolle Fallvorstellungen (meist Video-Anamnesen) begeistert, aber auch durch vielfältiges und umfangreiches Hintergrundwissen der Referenten und Teilnehmer bereichert wird. Wichtig sind dabei auch die assoziativen medizinisch-therapeutischen Querverbindungen, die in der Behandlung der Patientinnen und Patienten, zusätzlich zur homöopathischen Therapie, von großem Nutzen sein kann. Nicht zuletzt wird das Seminar zu einem interaktiven gegenseitigen Austausch durch das aktiven Einbringen der Teilnehmer. Aufgrund dessen, dass der Seminarort zugleich auch der Unterkunftsort ist, beschränkt sich der gemeinsame Austausch nicht nur auf die Seminarzeit. So gibt es frühmorgens schon die Möglichkeit miteinander Morgensport wie Yoga oder Jogging zu machen oder gemeinsam den Tag mit Gesang zu beginnen. Die Abende können mit Workshops und kleinen Vorträgen der Teilnehmer für die Teilnehmer gefüllt sein oder auch einfach nur in einer geselligen Runde am Lagerfeuer ausklingen. Auch die Kultur hat ihren Platz: So gibt es traditionell musikalische Einlagen der Teilnehmer sowie eine kreative Verarbeitung des Seminar-Inputs beim Bunten Abend.

Die Themen- und Referentenwahl erfolgt jedes Jahr durch die Teilnehmer selbst.
Meist gibt es auch ein Protokoll des Seminars, welches von einzelnen freiwillig erstellt und am Ende allen zur Verfügung gestellt wird.
Für das FJS beantragen wir Fortbildungspunkte sowohl bei der Landesärztekammer als auch beim DZVhÄ (für den Erwerb bzw. Erhalt des Homöopathie-Diploms).

Das FJS soll ganz im Sinne der Vereinssatzung eine erschwingliche Fortbildung sein und bleiben. Mittlerweile ist die Mehrheit der Teilnehmer bereits mitten im Berufsleben stehend, doch auch Studierenden, Praxiseinsteigern und Menschen in besonderen Situationen wie Elternzeit, längerer Krankheit, Arbeitslosigkeit etc. soll die Teilnahme möglich sein. Um auch ermäßigte Preise anbieten zu können, gibt es zum Ausgleich den sog. Förderpreis als freiwillige Mehrzahlung. Beim FJS waren auch Kinder oder einzelne Familienmitglieder schon immer selbstverständliche Begleiter des Seminars. Zumeist haben sie die das Rittergut umgebende Natur und die großzügigen Räumlichkeiten des Ritterguts erkundet und zwischendurch ab und zu auch Mamas oder Papas Nähe im Seminarraum gesucht.

Alles in allem ist das FJS ein lebendiges Miteinander, geprägt von Offenheit, Neugier und dem Wunsch, das eigene homöopathische Können zu verfeinern und Patienten dadurch besser helfen zu können. Außerdem geprägt vom Anliegen, sich stetig weiterzuentwickeln und von der Freude, die anderen wiederzusehen! Immer wieder geht es auch einmal um ein hohes Maß an Konfliktlösungspotenzial, wenn sich das Thema einer homöopathischen Mittelgruppe in der Gruppendynamik widerspiegeln sollte.

Kurzum: Es ist eine Gemeinschaft, die über die fünf Tage entsteht und Vernetzung, gegenseitige Hilfe sowie Austausch in der Zeit zwischen den Seminaren im Alltag ermöglicht.